Zukunft der Kampkolonie: Stadt Gladbeck lädt zum Informationsabend ein
Wie geht es mit der baulichen Entwicklung der Kampkolonie weiter? Nach Jahren der Diskussionen und des gemeinsamen Engagements von Anwohnern und Siedlergemeinschaft informiert die Stadt Gladbeck am 12. November über die neuen Leitlinien.
Eigentümerinnen und Eigentümer haben dabei die Gelegenheit, ihre Fragen direkt an die Stadtverwaltung zu richten. Die bauliche Zukunft der Kampkolonie und der Johowsiedlung beschäftigt die Menschen vor Ort schon seit vielen Jahren. Gemeinsam mit engagierten Anwohnerinnen und Anwohnern hat sich die Siedlergemeinschaft Gladbeck-Rentfort intensiv in die Diskussion um die Änderung des Bebauungsplans eingebracht. Zahlreiche Gespräche, Schreiben an politische Fraktionen und das Bauamt sowie Gutachten haben diesen Prozess begleitet.
Im Mittelpunkt stand dabei stets die Frage, wie sich der besondere Charakter der Siedlung bewahren und gleichzeitig zeitgemäße bauliche Veränderungen ermöglichen lassen. Nach dem bisherigen Planungsstand soll insbesondere das charakteristische Erscheinungsbild der vorderen Gebäudeseiten erhalten bleiben, während seitlich und im rückwärtigen Bereich mehr Gestaltungsmöglichkeiten entstehen sollen.
Jetzt informieren und eigene Fragen einbringen
Die Stadt Gladbeck lädt nun alle Eigentümerinnen und Eigentümer der Kampkolonie zu einer Informationsveranstaltung ein. Vorgestellt werden die neuen Leitlinien für die bauliche Entwicklung. Zudem stehen Mitarbeitende der Stadtverwaltung für Fragen und erste fachliche Einschätzungen zur Verfügung.
Die Veranstaltung im Überblick:
Wann: Donnerstag, 12. November 2026, 17 bis 20 Uhr
Wo: Bürgerhaus Ost, Bülser Straße 172, 45966 Gladbeck
Für wen: Eigentümerinnen und Eigentümer der Kampkolonie
Anmeldung: Bis spätestens 2. November 2026 unter Tel. 02043 / 99-2543 oder über den QR-Code auf dem offiziellen Veranstaltungsflyer der Stadt Gladbeck
Gemeinsam mehr erreichen
Die bisherigen Entwicklungen zeigen, wie wichtig eine starke Interessenvertretung vor Ort ist. Über Jahre haben sich Anwohner und Siedlergemeinschaft gemeinsam für eine Lösung eingesetzt, die sowohl den Erhalt des Siedlungscharakters als auch die Interessen der Eigentümer berücksichtigt.
Die Siedlergemeinschaft ruft deshalb alle betroffenen Eigentümerinnen und Eigentümer dazu auf, die Informationsveranstaltung zu nutzen. Wer konkrete Fragen zu seinem Grundstück, zu geplanten Veränderungen oder zu den künftigen baulichen Möglichkeiten hat, sollte diese direkt mit der Stadtverwaltung besprechen.

